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Free Your Soul


Ich bin in Berlin als Chorleiter tätig.
Nun hielt ich vor kurzem das Stück "Free Your Soul" in den Händen und es gefiel mir so gut, dass wir momentan daran proben. Nun habe ich aber noch ein paar Fragen zu dem Stück und wollte hiermit die geniale Möglichkeit nutzen, den Komponisten selbst zu befragen (Alles vor dem Hintergrund, dass wir rein A Cappella singen):

  1. Bei Studienziffer C (Takt 43) heißt es: "Do it" und dann ist da ein Pausentakt. Kann/Soll in diesen "Leertakten" improvisiert werden?
  2. Sollen die 3 1/2 Takte "a-gain" in Takt 78 bis 81 einfach "nur" ausgehalten werden, oder ist dort noch etwas anderes einzubauen (z.B.  Mouthpercussion)?
  3. Wie verhält es sich mit den Leertakten bei Studienziffer I (Takt 120)?

Und endet das Stück mit einem gewissen "Fade-Out"?

So, das waren schon alle meine Fragen. Ansonsten kann ich Ihnen nur mitteilen, dass es uns sehr großen Spaß bereitet, Ihr Stück zu singen.

  1. Wir singen in der Pause nichts, eine Improvisation oder Fills von Solisten wären aber möglich...
  2. Siehe oben - selbstverständlich kann man ein Mouthpercussion-Fill einbauen.
  3. Auch hier: siehe oben.
    Wir wiederholen diese Strecke mindestens 4x. Wenn wir mit Solisten arbeiten (was nicht immer der Fall ist), läuft darüber eine Impro, z.B. Mouthpercussion oder gospelartige Ad libs.

Der GrooveChor bleibt beim letzten "free your soul" auf "soul" stehen - es gibt kein Fade Out.

Grundsätzlich sind die Pausen schon so gemeint, dass "nichts" passieren soll - um einen Kontrast zu den aktiveren Passagen zu schaffen.
Der GrooveChor macht allerdings weiter die Gospelschritte, so dass der Groove für Chor und Publikum weiterläuft.

Wie es klingt, wenn in den Pausen "nichts" passiert, kann man auf diesen CDs hören:

Interessant ist in diesem Zusammenhang sicher auch die DVD "GrooveChor - a cappella 2004"


He Is Always Close To You


Zur Zeit probt mein Chor an "He is always close to you". Nun habe ich dazu eine Frage:

Unter dem Titel steht gedruckt "für Chor a cappella", was
freilich schon ein Widerspruch zu den eingedruckten Begleitakkorden ist.
Wie soll nun mit dem Stück ab Buchstabe D (Takt 55ff.) umgegangen werden? Die Melodiestimme "fehlt" quasi, der Chor singt bis Takt 61 nur eine Art Background..... Mir schwebt die Lösung vor, dass in diesen Takten die Melodiestimme instrumental erklingt. Ist dies so gemeint?


Wir wären für eine Antwort sehr dankbar - das Arrangement ist wundervoll, und wir würden es gerne auf unserem nächsten Konzert "richtig" - also im Sinne des Komponisten - singen.
Die Akkordsymbole sollen als Hilfe beim Einstudieren dienen, können aber auch als Grundlage für eine Instrumentalbegleitung dienen.

Tatsächlich führe ich das Stück mit dem GrooveChor und anderen Besetzungen auf ganz unterschiedliche Arten auf:
  • manchmal (aber nicht immer) spiele ich Klavier nach den Akkordsymbolen.
  • in einigen Fällen spiele ich nur ein Intro und lasse den Chor danach a cappella singen.
  • wenn wir mit Solisten arbeiten, dann singt in der Regel der Solist an der von dir genannten Stelle die Melodie.
  • spielt man das Stück mit Bandbegleitung, dann kann an besagter Stelle ein Instrumentalsolo über dem Chor gespielt werden, z.B. Gitarre oder Saxofon.
  • wenn wir a cappella und ohne Solisten auftreten, dann singen wir es genau wie in den Noten.

Jede der o.a. Möglichkeiten funktioniert für meine Begriffe gut.

Wenn Dir die Melodie fehlt, dann könnt ihr an besagter Stelle auch die entsprechenden Takte aus Buchstabe B singen - ich finde die gedruckte Version allerdings spannender.

Man kann verschiedene Versionen des Stückes hören auf den CDs "GrooveChor live NDR 2002" und "a cappella & more".


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